Travel Jam

Eine Dosis Schwefel

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Hurra! Nach ein paar Tagen ohne Netz bin ich wieder online… Es ist einiges passiert in der Zwischenzeit, aber fangen wir mal da an, wo ich das letzte Mal aufgehört habe zu erzählen. In Rotorua…

In der Gegend um Rotorua gibt es einige geothermisch aktive Stellen. Nachdem wir die Stadt ja fluchtartig verlassen haben und heute Nacht wieder in der freien Wildnis gecampt haben – ich mutiere noch zum Supercamper! Aufwachen zum Muhen, Iaen, Gackern und Mähen der verschiedenen Tiere um uns herum und einem tollen Licht über dem See, kann aber auch nur begeistern – sind wir auch heute wieder auf den Spuren von Mutter Natur.

Waimangu Valley


Der Wettergott meint es wieder gut mit uns. Unser erster Stop heute ist das Waimangu Volcanic Valley. Ein toller Wanderweg führt uns vorbei an dampfenden Seen, blubbernden Bächen und sprühenden Geysiren.

Ob der frühen Uhrzeit laufen wir fast allein durch die atemberaubende Landschaft. Vögel zwitschern um uns herum und auch in den warmen Seen finden die es ziemlich toll, wir finden das eher verwunderlich – noch verwunderlicher finden wir es dann aber, als wir dort auch noch Fische entdecken 🙃 verrückte Welt!

Fantastisch ist auch die Blumen- und Pflanzenvielfalt, die in dieser doch ungemütlichen Welt zu finden ist. Selbst gelbe Lupinen fühlen sich in der Nähe des Schwefels wohl – oder sind die nur gelb wegen des Schwefels???

Wai-O-Tapu Valley

A
uch hier ist die Erde in Aufruhr, aber irgendwie anders. Sulphur, Schwefel und ziemlich viele andere stinkende Substanzen treffen hier aufeinander (sorry, ich war in Chemie schon immer ne Niete) und erschaffen die skurrilsten Farben und Bilder.

Gelbe bzw. grüne Seen, je nach Lichteinfall, ocker angelaufene Bäume und orangene Seeufer, lenken die Nase vom Riechen ab.
 Doch am Ende der Tour ist mir ganz schön flau im Magen, war wahrscheinlich doch etwas zu viel Chemie. Leider ist das Licht hier nicht mehr ganz so gut für den perfekten Kontrast.

Orakei Koraku

E
igentlich ist unser Bedarf an Wanderungen und thermisch aktiven Stätten bereits gedeckt, aber da der letze Park so überfüllt war und es doch noch gar nicht so spät ist, fahren wir nochmal schnell 50 Kilometer weiter. Die CamperMate App weist auf einen kleinen Parkplatz am Orakei Koraku Park hin, wo wir die Nacht stehen bleiben können.

Gerade rechtzeitig kommen wir dort an und dürfen als letzte in den Park – und nicht nur als letzte, sondern auch als Einzige! Wir setzen mit einem Boot zum Naturpark über. Das Areal ist so schön angelegt und die Wanderung in der beginnenden Dämmerung ist wunderschön – mit türkisblauem Wasser gefüllte Erdlöcher, kaskadenartige Wasserläufe in verschieden schillernden Farben und, wie überall in vulkanischen Gebieten, eine Unmenge an Farnen und Moosen.

Am Ende holt uns das Boot wieder ab und unser Camper steht ganz allein auf dem Parkplatz, vor dem warmen See, mit Blick auf die dampfenden Quellen. Selbst aus dem Gulli auf dem Parkplatz kommt wärmer Wasserdampf 😳😄.


Ich darf sogar über Nacht meine Akkus wieder aufladen und es gibt noch Essen umsonst und einen Wein fast frei Haus. Mit Blick auf den See und bei einem kurzen Feuerwerk vom Nachbarn klingt dieser tolle, ereignisreiche und sehr spezielle Tag aus.

Autor: Travel Jam

Hallo, ich bin Mirjam - Travel Jam. Ich liebe Reisen und Süßes. Sozusagen ist mein Name ein passender Namensgeber für meinen "süssen" Reiseblog.

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