Travel Jam

Von Wegen und Irrwegen

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Erneut rüttelt unser Auto über die Buckelpiste von der Exil Lodge zur Hauptstraße. Heute wollen wir zu den Tamarin Waterfalls. Nach der gestrigen Wanderung kann uns nichts mehr schocken, den heutigen Hike unternehmen auch Schulklassen. Also ein Kinderspiel…
Wir fahren ein paar Kilometer durch die schöne Landschaft Mauritius. Darüber hatte ich noch gar nicht wirklich berichtet. Der Norden ist belebter, eher für unternehmungslustige oder Backpacker, die Orte sind größer und bieten mehr Bars, Restaurants und Boutiquen. Der Süden und speziell der Osten sind eher verschlafen. Es gibt ein paar Ecken mit schicken Resorts und Golfplätzen, diese befinden sich auch eher an der Westküste.

Tamarin Waterfalls

Wir tuckern nun also über schmale Straßen im südlichsten Zipfel der Insel.
Angekommen am Parkplatz der Tamarin Wasserfälle schultern wir unsere Rucksäcke und tigern los. Nach ein paar Metern Feldweg geht es links in den Busch und wir merken schnell, dass wir doch nicht wirklich auf einem Spaziergang sind.

Über der ersten Klippe hängt ein Seil, für die ganz mutigen. Dort kann man sich über die Klippe schwingen und sicher 15 Meter in die Tiefe fallen lassen. Wir entscheiden uns gegen diesen Kick und klettern an den Klippen bergab. Erst finden wir den richtigen Einstieg nicht, da wir auf die andere Seite des Baches müssen.
Von da aus geht es hinter den Wasserfall, das ist sehr sehr besonders.

Ein abenteuerlicher Weg, Pfad, Klettersteig führt uns weiter in die Tiefe. Vorbei an weiteren Bassins und Wasserfällen. Wir bleiben an Wurzeln hängen, stolpern, fallen, manchmal sind die Arme zu kurz, um den richtigen Halt zu finden, aber wir kommen doch einigermaßen Heil unten an. Nur die Kamera hat leider etwas gelitten.

Wir kühlen unseren Puls und säubern unsere Wunden im Nass und lassen die Drohne etwas fliegen. Auch hier sind die Vögel wieder sehr interessiert, was da so nebst ihnen noch in der Luft rumschwirrt.

Es gibt eigentlich einen „einfacheren“ Weg aus dieser grünen Hölle, nur finden wir diesen nicht. Also klettern wir durch das Dickicht und einen steilen Steinhang auf direktem Weg nach oben und finden Gottseidank doch irgendwann den richtigen Feldweg.
Was ein Trip… jetzt haben wir uns eine Teepause verdient!

Tea Time

Wir fahren nach Bois Cheri und laufen dort ein paar Meter durch die Teeplantagen, bevor wir uns einer Teeverkostung hingeben. Die kühle Luft, der heiße Tee und die schöne Aussicht lassen unsere müden Knochen wieder munterer werden.
Auf dem Rückweg zum Auto trotten total unerschrocken neben uns im Wald noch ein paar Rehe und Hirsche. Auch die Baumstämme sind beeindruckend, orangefarbene Flechten wuchern auf der Rinde und schillern magisch im Sonnenlicht.

Es geht wieder zurück zu unserer kleinen Lodge im Wald, die übrigens sehr zu empfehlen ist. Das Essen ist hervorragend, der Service herzlich und die Bungalows im Wald erinnern mich etwas an eine Szenerie aus Mittelerde.

Eine Nacht bleiben wir nur noch hier, dann geht es weiter an die Ostküste.

Autor: Travel Jam

Hallo, ich bin Travel Jam und ich liebe Reisen und Süßes.

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