Travel Jam

Im Exil

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Nach schönen und erholsamen ersten drei Tagen verlassen wir Riviere Noire und das schnuckelige The Bay und fahren weiter in den Süden. Auch auf unserer ersten Tour haben wir immer wieder halt an Stränden gemacht, aber die meisten Public Beaches der bekannten Strandabschnitte Flic en Flac, Albion oder Trou aux Biches waren uns zu überlaufen, um uns dort richtig wohl zu fühlen. Heute halten wir bei Le Morne, dem wohl bekanntesten Strand 🏝 mit dem tollen Berg Brabant als Fotomotiv. Erst entspannen wir etwas am vorderen Teil und schwimmen im türkisblauen Nass, schwingen uns dann aber nochmal ins Auto und holpern über eine steinige Buckelpiste ans hintere Ende.

Wolkenverhangen und mystisch kommt der Himmel daher und bildet ein tolles Sonne-Schatten-Spiel an den grünen Berghängen. Mit einer frischen Kokosnuss zur Stärkung geht es weiter in unsere nächste Bleibe.

Exil im Dschungel

Hatte ich gerade was von Buckelpiste geschrieben? Da kannte ich den Weg in unser neues Domizil noch nicht. Zur L‘Exil Lodge geht es mehrere Kilometer über einen holprigen Feldweg, gespickt mit spitzen Steinen, tiefen Löchern und einer nicht wirklich erkennbaren Fahrspur. Beim Buchen wurde mir zwar mitgeteilt, dass es ab der „schlimmsten“ Stelle einen Shuttle Service gibt, aber wozu haben wir denn ein Auto 😉

Nach durchgeschüttelten 3 Kilometern, vorbei an prall mit Zuckerrohr gefüllten Containern tauchen wir ein, in ein grünes Meer voller Palmen, Farne, Orchideen und Bambus. Versteckt im Wald liegt unser kleines Exil für die nächsten 3 Tage.

Wir sind recht zeitig angekommen, schmieren uns dick mit Moskitozeugs ein und machen noch eine kleine Tour zum Wasserfall, der direkt unterhalb der Lodge liegt. Das Einschmieren hat herzlich wenig gebracht – die Mücken hier scheinen bereits immun gegen das Mittel, aber nachdem wir den ersten Flughund über uns hinweg gleiten sehen, sind die Moskitos vergessen. Abgelenkt von den Flugkünsten der vegetarischen Vampire, laben sich die nicht ganz so vegetarischen Moskitos genüsslich an unserem Blut.

Die nächsten beiden Tage machen wir noch ein paar Wanderungen im Black River Canyon und erkunden die 7-farbige Erde.
Aber heute stärken wir uns erstmal mit dem herausragenden Essen in der Lodge und sensationellen Cocktails mit lokalem Rum.

Autor: Travel Jam

Hallo, ich bin Travel Jam und ich liebe Reisen und Süßes.

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