Travel Jam

Dschungel, Wasserfälle und farbige Erde

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Die nächsten 3 Tage stehen unter dem Motto: Wandern, Natur, Wasserfälle… wenn ich hier wandern schreibe, dann meine ich eher klettern, kraxeln, den Weg suchen, stolpern und am Ende froh sein, dass wir eine Abkürzung gefunden haben…
Aber von vorne. Wir holpern von unserer kleinen, versteckten Lodge zurück auf die asphaltierte Hauptstraße. Von da aus geht es in Richtung Black River National Park. Vorbei an Unmengen von Palmen: Bananen, Papaya, Avocado, Mango… alle noch nicht wirklich reif. Genau in diesem Augenblick bricht ein Ast mit dicken Papayas ab und wir nehmen einfach eine Frucht mit.
Im Auto wir diese schon nachreifen…

Alexandra Falls

Unsere erste Station im Park sind die Alexandra Falls. Hier lassen wir von der Aussichtsplattform auch die Drohne vorsichtig fliegen. Wir sind mit den Windverhältnissen noch nicht vertraut und sind nur semi risikofreudig. Auch jagen uns die interessierten Vögel immer einen Schreck ein, wenn sie um die Drohne kreisen :-O daher packen wir recht schnell wieder ein.

Es führt ein 4 Kilometer langer Pfad zu ein paar Kaskaden und dem weiter im Dickicht gelegenen Wasserfall. Uns kommen Leute mit Flipflops entgegen und welche, die Babies auf dem Arm tragen. Das wird ein Spaziergang… denken wir.

Mittlerweile wissen wir, dass keiner den Trail gelaufen ist 😀
Es ging nämlich über Stock und Stein, durch Wasser, steil bergab und bergauf. Teilweise konnten wir nur auf dem Hosenboden oder mit dem Gesicht zur Wand klettern. Wirklich sehr abenteuerlich… aber die Belohnung war riesig!

Atemberaubender Blick, steil abfallende Klippe, wir ganz alleine. Nur zurück müssen wir die gleiche Strecke 😮
Auf dem Parkplatz gönnen wir uns einen ganz frisch gepressten Saft aus Ananas, Kiwi, Banane, Kurkuma, Apfel und Ingwer. Enjoy 😊

Chamarel und die siebenfarbige Erde

Wieder bei Puste und gestärkt geht es weiter. Der nächste Stopp ist entspannt. Der Black River Gorge View Point. Hier gibt es keine Kletterpartie für uns, nur für die Affen.

Von hier aus haben wir noch ein paar Kilometer bis nach Chamarel, dem Wasserfall dort und der siebenfarbigen Erde. Das ganze Gebiet ist mittlerweile ein Park und man zahlt am Eingang Eintritt. 500 Rupees – das sind knapp 12 Euro für uns zwei. Bisher nach Pampelmousse, dem botanischen Garten, das erste Mal, dass irgendwas auf Mauritius überhaupt Eintritt kostet. Wir finden das absolut OK.

Wir fahren zum Chamarel Wasserfall, an den wir zwar nicht nah herankommen, der aber durchaus beeindruckend ist. Er fällt in einen alten erloschenen Krater.

Weiter geht es zu den bunten Erden. Das Gebiet ist nicht sehr groß. Jedoch ist es schön anzusehen, wie die Farben schillern und sich im Sonnenlicht verändern. Wir verweilen, bis wir wieder mal zu Mückenfutter mutieren und zurück zur L‘Exil Lodge fahren, natürlich über die Holperpiste. Die Reifen halten!

Autor: Travel Jam

Hallo, ich bin Travel Jam und ich liebe Reisen und Süßes.

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