Travel Jam

Cave Man

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Wieder eine klare Nacht, aber leider wieder ohne Nordlichter, dafür gab es Wunderkerzen auf einem kleinen Geburtstagskuchen. Heute müssen wir früh raus, denn das Geburtstagsgeschenk ist eine Ice Cave Tour.

Habe lange recherchiert, um nicht eine Tour zu buchen, bei der wir mit 100 anderen im Gletschertunnel stehen und bin fündig geworden bei Localguide, die ich wärmstens empfehlen kann.

Ice Cave 

Der Tag verspricht einiges, der Himmel ist klar, es ist trocken und kalt. Mit einem Superjeep fahren wir an den Gletscher, laufen ein paar Meter über einen zugefrorenen Gletschersee und stehen vor den Eisstufen, die uns in das White Walker Ice Cave führen. Ein kurzes Stück geht es angeseilt nach unten und nach ein paar Minuten, sobald sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, sieht man die verschiedenen Blau- und türkistöne. Wir verweilen gute 50 Minuten in dem knapp 70 Meter tiefen Tunnel. Neben uns rauscht ein kleiner Bach, der bei Regen oder Tauwetter enorme Dimensionen annehmen kann.

Wir kraxeln wieder raus und bestaunen noch ein paar Eisformationen, die in der Sonne glitzern. Dann kommt die Riesen Überraschung! Das Wetter ist so gut und Snorri, unser Tour Guide, nimmt uns mit in eine zweite Höhle, das Skull Island Ice Cave. Diese ist normalerweise nur bei besten Konditionen begehbar – und die haben wir wohl erwischt.

Diamond Beach und Jökulsárlón

Da es gestern Abend doch schon recht dunkel war, fahren wir nach der beeindruckenden Tour noch einmal zurück zur Gletscherlagune und nehmen bei der Gelegenheit gleich noch den Diamond Beach mit. Heute sind total viele Robben im Wasser und kommen ganz nah – die wollen wahrscheinlich checken, ob wir essbar und lecker sind.

Der Diamond Beach hat seinen Namen mehr als verdient… lauter Eisgebilde liegen am schwarzen Strand und glitzern in der Sonne.

Um die noch verbleibenden Sonnenstunden zu nutzen, machen wir uns wieder ab ins Auto und zurück Richtung Westen. Auf halber Strecke kommen wir in ein Schneegestöber und bibbern etwas, ob wir es zu unserem Guesthouse schaffen. Auf einer komplett weißen und unbefahrenen Straße fahren wir die letzen Kilometer und erreichen endlich sicher das süße und gemütliche Hrifunes Guesthouse. Hier könnte ich einziehen!

Beim gemeinsamen Abendessen mit allen anderen Gästen an der großen und reich gedeckten Tafel tauscht man sich etwas zu den jeweiligen Höhepunkten aus und schlemmt in familiärer Atmosphäre.

Der Nordlicht Index ist hoch, die Wolkendecke geschlossen, es schneit… es soll aber nach Mitternacht aufhören und aufreißen. Daumen drücken…

Autor: Travel Jam

Hallo, ich bin Travel Jam und ich liebe Reisen und Süßes.

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