Travel Jam

Rund um den Tafelberg

Ein Kommentar

Südafrika, 3 Wochen Kap Region und Garden Route. 3 Wochen dieses einzigartige Licht, das Farbspiel von Blau und Grün. Die netten Menschen, die wunderschönen Hotels, das leckere Essen und die famosen Weine.

Schon der Landeanflug ist ein absolutes Highlight. Klarer Himmel und freie Sicht auf den Berg aller Berge. Der Tafelberg, Lions Head und Signal Hill begrüßen uns in ihrer vollen Pracht. Am Airport klappt alles problemlos, unser Gepäck ist da und wir holen unser kleines Auto – 30.000 Kilometer, schiefes Lenkrad, ein paar Kratzer und Beulen – aber ansonsten ist alles duffte.

Victoria & Alfred Waterfront als Einstieg

In nur 30 Minuten sind wir in unserer Unterkunft im schönen Stadtteil Claremont, unterhalb der Rückseite des Tafelberges. Das „30 on Grace“ ist total charmant, es hat nur 5 Zimmer, einen WAHNSINNS-Ausblick auf den Tafelberg, ist traumhaft schön eingerichtet, hat einen keinen Pool und wir haben das Balkonzimmer – naja eigentlich ist es eher eine Terrasse – mit Blick über den kleinen Garten direkt auf den Tafelberg. Wundervoll!

Wir machen uns kurz frisch und fahren direkt in Richtung Innenstadt. An der Victoria & Alfred Waterfront wollen wir den Tag ausklingen lassen. Ein kühles Getränk mit Blick auf den Tafelberg und ein paar Fish & Chips. In der Abenddämmerung üben wir uns etwas in Belichtung am Cape Wheel 🙂

Dem Regen entfliehen 

Für Tag 2 ist Regen angesagt, darauf haben wir natürlich keine Lust. Die Wetter App orakelt, dass es am Bloubergstrand im Norden von Kapstadt etwas besser aussehen soll, daher fahren wir nach dem Frühstück direkt dorthin. Sofern der Tafelberg nicht von einer Wolkendecke zugedeckt wird, hat man von hier einen fantastischen Blick. Wir haben mäßiges Glück.

Nachdem es sich aber auch hier zuzieht, Fahren wir an die sonnenverwöhntere Westseite des Bergs, vorbei an Clifton und Camps Bay und kommen an den schönsten Strand der Küste, Llandudno. Da wir auf Grund der Wettervorhersage nicht wirklich mit praller Sonne gerechnet haben, verbrutzeln wir uns heute recht ordentlich das Näschen. Ausklingen lassen wir den Tag mit einem sensationellen Essen im Kloof Street House. Was ein genialer Cheesecake… hmmmm

Kirstenbosch & Chapmans Peak Drive

Nachdem wir gestern in Llandudno mit unserer Spazierfahrt aufgehört haben, planen wir für heute genau dort weiterzumachen. Auf dem Weg dahin kommen wir am Kirstenbosch Park vorbei. Da das Licht gerade so schön scheint, schieben wir hier einen Zwischenstopp ein und erkunden die hiesige Flora und Fauna. Eigentlich sind wir gar nicht so riesige Vogelfans, aber da es so schwierig ist, ein gutes Bild zu machen, ist dann doch unser Ehrgeiz gepackt.

Nach ein paar Stunden im Park setzten wir unsere Fahrt fort. Von Hout Bay geht es über den spektakulären Chapmans Peak Drive nach Noordhoek, dort am riesigen Sandstrand relaxen wir eine Weile, bevor wir spontan im Monkey Valley Resort zu Abend essen. Die Aussicht ist unbezahlbar und das Essen sehr lecker.

Über den Ou Kaapse Weg geht es im rosé schillernden Sonnenuntergangslicht zurück zum Hotel. Hier versacken wir noch mit anderen Gästen und unserer Landlady.

Im zweiten Anlauf rauf

Direkt nach dem Frühstück fahren wir zur Talstation am Tafelberg, als wir jedoch die Warteschlange sehen, drehen wir gleich wieder um und fahren erstmal in das bunte Stadtviertel Bo-Kaap. Hier schlendern wir durch die steilen Gassen und fotografieren die vielen bunten Häuser.

Um halb 2 versuchen wir erneut unser Glück und siehe da, keine Wartezeit mehr, wir kommen direkt mit der nächsten Gondel nach oben. Auch wenn wir uns am Morgen noch eingeredet haben, dass es gar nicht schlimm ist, wenn wir es nicht auf den Tafelberg schaffen, sind wir doch ganz schön erleichtert, dass es doch geklappt hat… denn es ist ein MUST SEE.

Die Aussicht, die Pflanzen, das Plateau als Gesamtkunstwerk von Mutter Natur. Irre ist auch die Bergstation, die wie eine natürliche Verlängerung des Bergs aussieht und die Gondel, die sich während der Fahrt im Kreis dreht.

Für die Abfahrt müssen wir uns nun doch in eine lange Schlange Wartender gesellen und hoffen, dass wir es rechtzeitig zu unserem Abendevent schaffen. Wir hatten bereits zu Hause Karten für eines der Sommerkonzerte im Kirstenbosch Park gekauft. Afrikanischer Soul am Fuße des Tafelbergs bei Picknick und Wein. Wir schaffen es aber ohne Probleme und sind fasziniert vom Klang, dem Soul, dem Groove der Afrikaner und restlos verzaubert von der Atmosphäre.

Autor: Travel Jam

Hallo, ich bin Mirjam - Travel Jam. Ich liebe Reisen und Süßes. Sozusagen ist mein Name ein passender Namensgeber für meinen "süssen" Reiseblog.

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