Travel Jam

D-Day

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Heute erkunden wir den Park auf eigene Faust. Wir haben einen Superplan, der alle Wege und Wasserlöcher zeigt, eine Liste mit Vögeln und allen größeren Tieren im Park beinhaltet. Jetzt brauchen wir nur noch die richtige Portion Glück.

Unsere Liste ist noch lang. Elefantenherden, Nashörner aus der Nähe, Löwen, Leoparden, Geparden, Hyänen… alles, was das Entdeckerherz höher schlagen lässt. Heute ist aber D-Day. Tag der Dickhäuter. Bereits am ersten Wasserloch sehen wir mehrere Kudus warten, bis Zebras fertig getrunken haben, kleine Springböcke drängeln sich irgendwo dazwischen. Wir schauen noch ein wenig zu und fahren weiter.

Links und rechts Steppenlandschaft mit riesigen Herden Zebras. Entlang staubiger Straßen. Hin und wieder eine Giraffe. Ein Strauß mit seinen Jungen.

Zum nächsten Wasserloch fahren wir eine Weile. Entlang frischem Elefantendung. Sollten wir tatsächlich hier bereits Glück haben?

Tatsache. Wir biegen um die Kurve und da stehen sie. 50 bis 60 Tiere. Im Wasser, am Wasser, dicht an dicht gedrängt. Kleine in der Mitte. Ein Gespritze und Gebrumme. Wir können uns gar nicht sattsehen. So fasziniert starren wir auf das Geschehen, dass wir erst im lezten Augenblick bemerken, dass wir im Weg stehen. Im Elefantenweg. Von der anderen Seite kommen weitere Elefanten. Und wir stehen direkt auf ihrem Pfad. Zwischen ihnen und dem Wasser…

Der Dickhäuter bleibt stehen, schmeißt wild die Ohren vor und zurück, geht noch einen Schritt auf uns zu, grollt. Erstarrt sitzen wir im Auto. Ich auf dem Beifahrersitz, Piet auf dem Rücksitz. Der Sicht wegen. Für bessere Fotos eben. Auf dem Fahrersitz wäre jetzt ein Heinzelmännchen gut, was leise den Rückwärtsgang einlegt und nach hinten rollt. Uns geht ordentlich der Stift. Mucksmäuschenstill warten wir auf den Angriff…

Da ich diesen Text hier schreibe, blieb dieser aus. Das Wasser war wichtiger. Die Elefanten sind um unser Auto herum gelaufen und haben sich zu den anderen gesellt.

Mein Herz pumpt immer noch.
Wir bestaunen noch eine Weile die Herde und machen uns, nachdem der Adrenalinspiegel wieder gesunken ist, langsam auf den Rückweg.

Direkt auf dem Weg nach draußen steht noch ein weiterer Dickhäuter. Ein Nashhorn ganz nah! Heute ist wirklich D-Day. Und da noch ein Elefantenbulle. Ran an den Baum, knack, um liegt der Baum. So einfach geht das. Wäre mit unserem Auto bestimmt auch so leicht gegangen.

Was ein Glück! Alles gut. Wundervoller Tag. Hundemüde, ab in die Kiste!

Morgen wird es anstrengend. Ein langer Ritt durch den gesamten Park zur nächsten Unterkunft.

Dickhäuter. Dood Dnight.

Autor: Travel Jam

Hallo, ich bin Mirjam - Travel Jam. Ich liebe Reisen und Süßes. Sozusagen ist mein Name ein passender Namensgeber für meinen "süssen" Reiseblog.

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