Travel Jam

Snæfellsnes

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Die dünn besiedelte Halbinsel Snæfellsnes liegt in Westisland und wird gerne als „Island in Miniatur“ bezeichnet, weil sich dort alle Schönheiten auf kleinem Raum wiederfinden. Man kann mit etwas Glück Wale beobachten, zur richtigen Jahreszeit die süßen Puffins sehen, es gibt Fjorde, lange Strände in verschiedenen Farben, Basaltklippen in den tollsten Formationen und das Wahrzeichen der Halbsinsel: Kirkjufell. Ein Berg der in einem bestimmten Betrachtungswinkel aussieht, wie eine Kirche.

In Reykjavík geht es morgens noch einmal kurz vorbei am Sonnenschiff, um hier ein paar Fotos bei Tag und etwas besserem Wetter zu machen. Dann schwingen wir uns nordwärts auf die Landstraße.

Dieser Tunnel hat einen eigenen Absatz verdient 🙂

Noch vor ein paar Jahren war der Weg in den Nordwesten lang und kurvig, aber seit 15 Jahren gibt es einen atemberaubenden 6 Kilomter Highway unter dem Nordatlantik, den

Und anstatt also 90 Kilometer in Kurven um die Bucht zu fahren, ist man innerhalb von ein paar Minuten auf der anderen Seite und kann die Reise nach Snæfellsnes fortsetzten.

Südküste Snæfellsnes

Wir kommen zuerst an den Gerðuberg Cliffs vorbei, diese sind allerdings so eingeschneit, dass wir die Fahrt auf der schneebedeckten Seitenstraße nicht wagen und begnügen uns mit einem Blick aus der Ferne.

Nach einem kurzen Stopp am Ytri Tunga Strand, wo wir nach Robben Ausschau halten, aber nur menschliche Fußspuren im Strand finden, fahren wir weiter zur Búðakirkja – einer kleinen, mit schwarzem Holz getäfelten Kirche.

Weiter geht es für uns nach Arnastapi, wo wir die Klippenformationen, eine Steinbrücke und Bárðar Saga Snæfellsáss – eine Holzstatue halb Mensch halb Troll – bestaunen.

Unser letzter Stopp für heute sind die beeindruckenden Cliffs von Lóndrangar.

Für eine Besichtigung der Vatnshellir Cave sind wir etwas zu spät.
Wir haben sowieso beschlossen, dass die Snæfellsnes Halbinsel ein tolles Sommerurlaubsziel ist – ja ihr habt richtig gelesen 🙂 wir wollen tatsächlich auch mal im Sommer nach Island… so der Plan!

Erste Nordlichtnacht in Langaholt

Wir fahren ins Langaholt Guesthouse, unserer gemütlichen Unterkunft für heute Nacht. Die Zimmer haben eine kleine eigene Terasse, welche erstmal vom Schnee freigeschaufelt werden muss, damit man überhaupt rauskommt, große Fenster und gemütliche Betten. Die Bäder sind neu und modern gestaltet.
Der Gemeinschaftsbereich ist total urig und das Essen, welches wir serviert, bekommen ist hausgemacht und total lecker.

Gesättigt verschwinden wir in unserem warmen Zimmer und bereiten unser Fotomaterial schon einmal vor. Stativ aufbauen, Kamera auf M stellen und ISO schonmal auf 800 setzten. Blende auf 2,8 und Belichtungszeit auf 8 Sekunden. Nicht vergessen den Fokus auf knapp unter unendlich zu stellen, den Fernauslöser anschließen und testen. So, das wäre geschafft.
Jetzt müssen wir uns nur noch warm einpacken und dann stehen die 2 Michelin-Männchen im Schnee und heften die Augen gespannt auf den nördlichen Horizont und warten.

Es ist die Nacht der Sternschnuppen. Lady Aurora lässt sich zwar blicken, immer wieder und auch recht lange – aber nicht sonderlich stark. Trotzdem sind wir im Fieber und stehen uns draussen die Füße platt. Es ist eine wunderschöne Sternennacht, in der man mit bloßem Auge auch die Milchstraße sehen kann. Um 1:30 Uhr fallen wir überglücklich ins Bett – sehr froh, dass es in Island erst so spät hell wird und wir dann erst unsere Reise in den Norden der Halbinsel fortsetzen.

Autor: Travel Jam

Hallo, ich bin Travel Jam und ich liebe Reisen und Süßes.

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