Travel Jam

Tag 3 – Goldener Ring

Nach unserer nächtlichen Odyssee gönnen wir uns an Tag 3 eine etwas längere Mütze Schlaf. Nach dem Frühstück ziehen wir los, um uns Reykjavík anzuschauen. Unser Vormittagsprogramm. Nachmittags geht es dann noch mal mit dem Auto los. Gullni hringurinn, wird durch rückwärts lesen auch nicht verständlicher, besser bekannt als der Goldene Ring oder Golden Circle.

Die Rauchbucht – Reykjavík

Auf der Suche nach landestypischen Mitbringseln schlendern wir durch Reykjavík. Los geht es an und auf der Hallgrímskirkja. Ein Aufzug bringt uns ins Oberstübchen und offenbart eine wundervolle Panoramasicht auf die Stadt, den Hafen und die umliegenden Berge. Dooooong. Merke… Nie zu voller Stunde auf einen Kirchturm gehen!

Nachdem wir ordentlich wachgebimmelt wurden ziehen wir weiter durch die Gassen Richtung Hafen. Reykjavík überascht mit Charme, kleinen bunten Häusern, vielen coolen Graffitis und einladenden Bars und Restaurants. Die Altstadt ist übersättigt mit Souvenirläden. Flauschige Socken, Mützen, Schals, Stulpen und Islandpullis, kratzig wie eh und je. Verschiedene Salze, abgepackter Lachs, Knäckebrot, und so weiter und so weiter…

Nachdem wir aus der reichhaltigen Souvenirkiste geschöpft haben schwingen wir uns wieder in unsere kleinen Flitzer und raus geht es aus der Stadt.TourTag3Gullni hringurinn – Goldener Ring

Schon nach 20 Minuten Fahrt befinden wir uns wieder in der Einöde des Þingvellir Nationalparks. Rings um uns glitzert der Schnee. Wir machen ein paar Fotostopps, bevor wir am Strokkur Geysir (Butterfass) im Heißwassertal Haukadalur ankommen.
Durch den Wasserdampf, der sich hauchfein in der gesamten Region verbreitet, läuft man hier wie auf einem Eisspiegel. Die Straßen sind glatt, die Wege sind glatt, selbst die Schneewehen neben den Wegen sind vereist und knochenhart.

Alle 5-10 Minuten zieht sich der Strokkur zusammen, wirft eine große Blase, die kurz darauf als heiße Dampfsäule bis zu 30 Meter in die Luft schießt.

Nachdem wir dem beeindruckenden Schauspiel ein paarmal zugesehen haben, machen wir uns auf zum Gullfoss, den beeindruckenden Wasserfällen des Hvítá Flusses.

Der Goldene Wasserfall

So viel Wasser auf Island! Mal tobt es am Strand, mal sprüht es in die Luft, mal fällt es in einem Erdspalt in die Tiefe. So auch der Gullfoss. Man hat den Eindruck, hier hat die Erde ihren Schlund geöffnet und verschlingt durstig die Wassermengen. Wir stehen oberhalb des Flusses, können uns kaum gegen den Wind auf den Beinen halten und bewundern das Spektakel.

Auf dem Parkplatz machen sich ein paar riesige Jeeps offroad-tauglich. Zackig fahren wir unseren kleinen Flitzer zum Vergleich daneben. Das nächste Mal nehmen wir dann auch den großen Bruder 🙂

Wäre es jetzt Sommer würden wir noch zum Faxi Wasserfall (Vatnsleysufoss) und zum Vulkanmaar Kerið, einem Kratersee weiterfahren. So sitzen wir noch etwas im Restaurant am Gullfoss und schauen begeistert das Finale der Handball EM 🙂

Wieder zurück in Reykjavík und etwas zögerlicher Restaurantsuche entscheiden wir uns für die Pizzeria Primo… und der Name ist Programm. Die Pizza da ist PRIMA!

Die APP, die uns wach hält!

Gesättigt und hundmüde von den Erlebnissen am Tag laufen wir zurück ins Hotel. Eigentlich bettfertig. Eigentlich. Wenn da nicht diese App wäre. Wenn diese App nicht behaupten würde, dass es über uns mächtig abgeht. Wenn das Wörtchen wenn nicht wer…

So schwingen wir uns also um kurz nach 11 noch einmal ins Auto und fahren erneut in den Þingvellir Nationalpark. Soll zwar nicht die beste Stelle sein heute Nacht, aber alle anderen Plätze wären zu weit weg. Schon kurz nachdem die Lichter der Stadt dunkler werden sehen wir sie wieder. Die Nordlichter. Zwar ist der Himmel heute lange nicht so klar wie gestern, aber wir sind allein. Ganz allein. Ganz beeindruckt!

Nachts um 2 fallen wir dann total ermattet ins Bett. Der Wecker klingelt bereits in 2 Stunden wieder für den Heimflug. Kurze Nacht. Tolle Nacht!

Unser Fazit: schwer beeindruckt!

Island ist ein wundervolles Land. Die Menschen sind so herzlich, die Landschaft ist atemberaubend. Eine Rückkehr steht ganz hoch im Kurs. Mit neuer Kamera (schon bestellt 🙂 ). Sowohl im Winter, um die Polarlichter so richtig einzufangen, als auch im Sommer, um die veränderte und grüne Landschaft zu genießen.

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