Travel Jam

Brügge sehen …

… und sterben! Naja, so pathetisch wollen wir jetzt nicht werden.

In zweierlei Hinsicht war mein Armbruch im Januar ein voller Erfolg! Zum einen mussten wir den Trip nach Brügge von der kalten, regnerischen Jahreszeit in den schönen Sommer verschieben und zum anderen war es dann an dem Wochenende in Brügge nicht so verdammt heiss, wie im Rhein-Main-Gebiet. Super!

Pommes am Belfried

Aber jetzt zu Brügge. Ich könnte hier auch eine komplette Geschichte über belgisches Essen schreiben. Die besten Muscheln „Brugse Zot“, in leckerem belgischen Bier gekocht. Pommes, Fritten, Patatje Speciaaaaal, sozusagen Pommes Schranke mit extra Zwiebeln – lekker! Schokolaaaaaaaaaaaaade, belgische Schoki und Pralines sind süss, zergehen auf der Zunge, überraschen mit nussigem Kern… hmmmm!

Aber nein, es geht hier ja nicht ums Essen sondern um die schöne Stadt, die kleinen Gassen, die verwinkelten Wasserstrassen, die vielen Restaurants und Bars. Kleine und große Kirchen, den Belfried mit seinen 386 Stufen oder waren es Höhenmeter? Egal, waren oben!

Die Stadt hat einfach Flair und ist obendrein noch ein kleines Shoppingparadies.

Wir waren im 1669, einem unglaublich süssen Bed & Breakfast direkt in der Altadt. Extrem praktisch gelegen und direkt an einem Parkhaus, welches nur 8 Euro am Tag gekostet hat.
Die Marmeladen zum Frühstück sind selbstgemacht (ich rede schon wieder vom Essen), die Zimmer extrem liebevoll eingerichtet, unseres hatte eine Badewanne mit tollen Produkten von L’Occitane, die wir alle ausprobiert haben 🙂 ich sag nur Schaumparty!
So eine Badewanne, egal wie warm es draussen ist, ist nach einem strammen Lauftag echt angenehm.

Vital ist, wenn man zu Fuss geht

Bootchen, oder wie ich sie gerne nenne: Affenfelsen, sind wir auch gefahren. Gibt einem eine andere Perspektive von der Stadt, ist aber zum Fotos machen eher ungeeignet. Die „Gondoliere“ fahren nämlich nicht gemächlich und mit Muskelkraft gesteuert durch die Kanäle, hier verleiht ein knatternder Motor den Antrieb. Beschallt in mindestens 4 Sprachen 🙂

Wir bevorzugten daher, alles zu Fuss zu erkunden, uns mal auf einer Parkbank niederzulassen, mit Eis oder Bier und dann wieder gemütlich weiter zu schlendern.

Am letzten Tag schlug das Wetter um und es wurde regnerisch. Brügge bietet so viele Museen, historische Ausstellungen und Kunstgalerien – für was sich da bloss entscheiden?
Wir haben uns für die Körperwelten entschieden – also doch, Brügge sehen und sterben.

Und nebst der ganzen Exponate rund um das Thema VITAL hat es mir dieser Satz besonders angetan:

„Dein Körper ist die Harfe Deiner Seele.
Und es ist Dir überlassen,
süsse Töne aus ihr hervorzubringen
oder verwirrte Klänge.“

(Khalil Gibran, libanesischer Poet)

Bruegge bei Nacht

2 Kommentare zu “Brügge sehen …

  1. Hey Miriam, ein schöner Reiseblog. Ich finde ja auch man sollte seine Reisen gut „protokollieren“. Die bekommen dann nach Jahren noch nal einen ganz anderen Wert…

    • Hi Sebastian, danke dir. Ja, das lesen nach einigen Jahren bringt einen immer zum Schmunzeln. Ich mache sonst immer noch Fotobücher, so ganz undigital… aber in der heutigen Zeit ist so ein Blog ja sozusagen ein Muss!
      Ich hoffe, es geht Dir gut!

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